Rückweg über die balt. Staaten und Polen

Nur einige Impressionen, heute ist der 13.08., wir sind bereits in Hof, nur noch einige Hundert Kilometer, und wir haben den langen Weg geschafft.

Russland / Karelien

16.07. Extra früh brechen wir auf um den Grenzübergang zügig hinter uns zu bringen.....,
doch weit gefehlt. Die ersten Formalitäten, Personalien erfassen, alles handschriftlich, doppelt,
das gleiche für das Fahrzeug, auch doppelt, handschriftlich.
Das ging ja ganz zügig.....dann die Fahrzeugkontrolle, nur mit dem Fahrer, der Beifahrer darf in
gebührendem Abstand Zuschauer sein.
Der BayerMAN war für die Grenzer höchst interessant, denn Hermann durfte wirklich alle Staukästen ausräumen. Alles gut, alles wieder rein. Dann kommt der Innenraum, alle Schübe, alle Kästen, Kühlschrank, Gefrierfach....und da blieb der Grenzbeamte hängen....hat sofort per Funk die Fachfrau angefordert. Objekt des Anstoßes 600 Gramm Kotelett tiefgefroren.
Das muss raus, wird fotografiert, gewogen, genau beschrieben, Hermann hat ich weiß nicht wieviele
Seiten zu unterzeichnen, es war kurz vor Mittag, ich hab mal Kaffee gekocht. Wir stehen seit 08.00 Uhr morgens hier an der Grenze.
Langsam wird es ein bisschen langweilig, ich frage mal bei einer Beamtin nach, wieso wir hier eigentlich warten...nach einiger Diskussion hin und her hat sie einfach gesagt: Because....
Tja, es ist wohl so, gefrorenes Fleisch, auch wenn gut und schön, geht halt nicht über die Grenze.
Inzwischen war das Fleisch schön angetaut, wäre gut gewesen zum Marinieren, aber es durfte ja
nicht weggenommen werden. Die Zeit ging ins Land, irgendwann hab ich dann Melone für alle gebracht, war zwar schön, hat aber auch nichts beschleunigt.
Mehrere Leute warten auf die Abfertigung, alle wegen Lapalien.....keiner kann nachfragen, die Verständigung findet oft über ausgedruckte Handzettel (über Google-Translate) statt.
So vergeht der sonnige Nachmittag und siehe da, kaum ist es 9 Stunden später, können alle über die Grenze.....ein Wunder, dass wir heute noch Murmansk erreichen konnten.
Ach ja, die beanstandeten Dinge wurden natürlich einbehalten...

WELCOME TO RUSSIA 😊


17.07. Murmansk

Der BayerMAN durfte heute stehen bleiben, es ging zur Stadtführung. Kreuz und quer ging es durch die erst 100jährige Stadt. Im zweiten Weltkrieg wurde hier alles zerstört, es finden sich unzählige monumentale Denkmäler, die an diese Zeiten erinnern, Helden werden hier nicht vergessen...
Wir konnten die Lenin besuchen, ein atombetriebener Eisbrecher, der hier als Museum vertäut ist. Voller Stolz wurde uns erklärt, es wurde 1959 in den Dienst gestellt, als erster atombetriebener Eisbrecher der Welt (noch vor den USA, das wurde natürlich betont!), so wurde die Atomkraft zum  ersten Mal für zivile Zwecke verwandt. Bis zum Maschinenraum und hinter Panzerglasscheiben zum Reaktorraum konnten wir vordringen; ein tolles Schiff, damals wurde so ein Schiff richtig schön ausgestattet mit kleinen Salons, vertäfelt (mit Intarsien verziert), mit Kamin und gemütlicher Sitzecke. So nach dem Motto, wenn draußen der Sturm peitscht, soll es drinnen doch
möglichst wohnlich sein.
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Skandinavien

20.06. Das Losfahren fiel uns bei dem Wetter wirklich nicht schwer, noch viel schlechter kann es doch gar nicht kommen, dachten wir uns. Doch wir durchfuhren heute alle vier Jahreszeiten und das im minütlichen Wechsel. Sonne, Regen, Hagelschauer, wunderschön.
21.06. Traumhafte Übernachtungsplätze gibt es überall, wie hier im Klosterstift zum Heiligengrabe.
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Fliegerlager Caiolo/Italien

Über Garmisch, dem Fernpass, durch das Engadin und schlussendlich über den Bernina geht es zum
österlichen Fluglager nach Caiolo. Dort sind die Örlinghauser (Segelflugschule) jedes Jahr mit einer bewährten Mannschaft vor Ort. Eine kleine Gruppe der Benediktbeurer Segelflieger gesellt sich seit Jahren dazu und genießt den vorgezogenen Saisonstart und auch die Gelegenheit zum Wellenflug.

Huskyrennen Wallgau

Bei schönstem Wetter konnte das Huskyrennen stattfinden und unser BayerMAN durfte endlich mal wieder aus der Garage. Knackig kalt war die Nacht aber das war der Garant für ein schnelles Rennen. Die Hunde haben alles gegeben, lautstark und voller Energie gingen sie auf die Strecke. Eine schöne Veranstaltung, gute Versorgung, eine wunderbare Kulisse und dazu strahlender Sonnenschein.
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