Wieder in Kanada (West) 2018

07.08. Wir sehen die ersten Waldbrände, es raucht und stinkt die ganze Gegend, wir fahren 3 Tage lang durch diesen Qualm.


Carcross

Hier steppt der Bär😆....die Hauptattraktion ist die nostalgische Eisenbahn, die über den White Pass bis hier nach Carcross fährt, außerdem ein altes Warenhaus und ein nachgebautes Dorf mit indianischem Flair, das ist schon alles, sehr übersichtlich dieses Carcross.

Hier treffen wir auf Christina und Dirk mit ihrem superschönen Unimog, bei einem Kaffee gibt es viel Gesprächsstoff.

Dirk schreibt auf Instagram "blogofmog".

Nur so ganz am Rande.....

Wir sind durch einen Sandsturm gefahren, ja Sandsturm und das hier in Kanada.

Wir fahren den Cassair Highway, wunderbare Landschaften ziehen an uns vorüber, Berge und Gletscher soweit das Auge reicht, unser Weg führt nach Stewart/Kanada und Hyder/Alaska, dort wandern die Lachse...und die Bären hinterher.

Es wurden Terassen errichtet um die Bären gefahrlos beobachten zu können...und tatsächlich als wir den Ort erreichen war ein Bär zugange und hat die Lachse zerlegt; so schrecklich hungrig war er wohl nicht, er hat sich nur die feinen Häppchen geholt, der Rest blieb liegen.

Ein Stück weiter auf Schotter befindet sich der Salmon Glacier. Ein Riese...so etwas mächtiges aus blauem, leuchtendem Eis haben wir noch nie gesehen. Wir bleiben zwei Nächte und wandern den gigantischen Gletscherspalten etwas entgegen.

Hermann's Sauerteig (Sourdoug) ist inzwischen perfekt, er wird täglich gefüttert, er blubbert, wenn es warm genug ist fröhlich vor sich hin....und das selbstgebackene Brot ist herrlich.

Wir sind in Hazelton sind mal wieder mit Ver- und Entsorgung beschäftigt, da stehen plötzlich Leonhard  (Hartl) und Josefine (Schosefin) vor uns.

Zwei waschechte Oberbayern, ausgewandert vor 18 Jahren nach Kanada. 

Wir durften uns auf ihrem "Sunnyhill" breit machen, ein schönes Fleckchen Erde haben sie sich da ausgesucht.

Im Anschluss sind wir mit einem unguten Gefühl in Richtung Waldbrände gefahren. Ab Burning Lake 600 Brandherde in 100 km Entfernung, genau in Richtung Prince Georg, ein anderer Weg, Fehlanzeige ....es wurde bereits der Notstand ausgerufen....das ist für mein schwaches Nervenkostüm nicht der Brüller.

Wir sind auf zwei Tage gut 900 km gefahren um wieder Tageslicht zu sehen und nicht den beißenden Rauch in Augen und Atemwege zu spüren.

Wieder im Jasper Nationalpark. Dieses mal halten wir uns dort nicht auf, wir fahren einfach nur durch, Banff ebenso.

Wir erreichen Calgery. Eine Millionenstadt....eigentlich ist das schon negativ genug für uns, um die Stadt großräumig zu umfahren. Als wir aber im Reiseführer gelesen haben, da gibt es Radlwege am Fluss entlang bis in die Stadt, da dachten wir uns, das schauen wir uns an....

So haben wir auf einem Wanderer-Parkplatz unseren BayerMAN abgestellt und sind tatsächlich ohne Stress in die City geradelt, haben Chinatown angesehen, die Glasfassaden der Hochhäuser, das Spiel zwischen alt und neu, einen Indoor-Garten in der Shoppingmall....und dazu noch schönes Wetter.....nur der Himmel ist auch hier nicht richtig klar, der Rauch lässt die Sonne am Tag rot leuchten.

An einer Tankstelle schon auf direktem Weg zur Grenze in die Staaten hat der Tankwart erzählt, in Lethbridge sei die Tage Rodeo....das wollten wir uns doch nicht entgehen lassen, also sind wir nochmals von unserer Route etwas abgewichen.

Was wir vorfanden war kein Rodeo, es war morgens eine Parade, mittags Volksfest oderJahrmarkt und abends ein Spitzenklasse-Konzert mit den Sheepdogs...das war ok. auch ohne Rodeo.

22.08. Jetzt endgültig geht's über die Grenze nach Montana/Vereinigte Staaten von Amerika. Wir passieren einen Teil der Kornkammer Kanadas, nur Raps und Weizen, dazwischen einige Farmen mit Kühen und Pferden, Platz für alle im Überfluss. Die Grenzabfertigung total entspannt.....die Grenzbeamtin kommt aus ihrem Schalter raus, schaut uns und den BayerMAN an und hat nur gelacht. Ich hab das nur so interpretiert...mit was für Fahrzeugen die unterwegs sind.....alte Laster, gibt's denn in Deutschland keine ordentlichen Camper....

Hat uns einen guten Trip gewünscht und wir konnten den Boden Montanas betreten.

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Kommentare: 1
  • #1

    Remi (Donnerstag, 23 August 2018 09:35)

    Bonjour,
    Nous vous avons rencontrés à Tadoussac en mai 2018. Je regardais votre camion qui est vraiment super.
    Nous sommes allés sur votre site Internet voir votre voyage. C'est un projet magnifique.
    Longue route à vous !!!